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Hier mal ein ganz besonderer (auch optischer) Modell-Leckerbissen: eine Lockheed F-104 „Starfighter“ (Modell und Fotos von Klaus Pontow). Die Maschine trägt die Kennung der Waffenschule der Luftwaffe 10 in Schortens/Upjever, welche später in das JaboG (Jagdbombergeschwader) 38 "F" überging und vielen noch im Gedächtnis sein könnte.

Das Modell war leider nicht tauglich für unseren Platz und fliegt jetzt in einem Modellverein in Berlin.

Vor 55 Jahren war das manntragende Vorbild das neue Kampfflugzeug der Bundeswehr, geplant als Abfangjäger mit großem Geschwindigkeitsbereich. Dazu ein paar Auszüge/Fakten aus der wikipedia:

  • Am 16. Mai 1958 stellte eine F-104A mit 2259,538 km/h einen Geschwindigkeits-Weltrekord auf, und am 14. Dezember 1959 erreichte eine F-104C die Weltrekordhöhe von 31,5355 km (=103.395 Fuß). Der Starfighter war das erste Flugzeug, das gleichzeitig die Rekorde für Geschwindigkeit, Höhe und Steigrate hielt.
  • Die Kanten der Tragflächen waren so scharf, dass das Bodenpersonal nach der Landung sofort Gummileisten an den Flügeln anbringen musste, damit sich niemand verletzte. Der Vorteil dieser Konstruktion war ein exzellentes Verhältnis von Steigrate zu Luftwiderstand unter den meisten Bedingungen, außer im Luftkampf auf kurze Distanz, bei dem dieser Flügel in scharfen Wendungen einen sehr hohen Widerstand hervorrufen konnte. Für den geplanten Einsatz als Abfangjäger zum Einsatz gegen in großer Höhe einfliegende sowjetische Bomber war dieser Nachteil jedoch unerheblich.
  • Die Gatling-Maschinenkanone ist unter dem Cockpit links rumpfbündig eingebaut. Sie hat eine Kadenz von 4000 Schuss/min. Die Kanone wurde bei den Aufklärerversionen durch einen Kamerasatz ersetzt. Spätere Kampfwertsteigerungsprogramme ersetzten die T171 durch die modernere M61A1.
  • Wegen der hohen Startgeschwindigkeit von etwa 400 km/h (bedingt durch die sehr hohe Flächenbelastung und das auftriebsschwache Profil) und der hohen Beschleunigung der Maschine nach dem Abheben musste das Fahrwerk innerhalb von zwei Sekunden nach dem Abheben eingezogen werden. Bei einer Geschwindigkeit über 420 km/h klemmte das Fahrwerk wegen seines hohen Luftwiderstandes. Es konnte dabei, bei extremer Überschreitung, auch beschädigt werden. Kam es dennoch zu solchen Situationen, musste der Pilot mit reduziertem Schub in einer Platzrunde weiter steigen, um in sicherer Höhe eine Landeanflugskonfiguration einzunehmen (Vorflügel und Landeklappen sind dabei maximal ausgefahren), die Geschwindigkeit drosseln und bei ca. 350–400 km/h (ca. 190–215 Knoten) das Fahrwerk einfahren. Danach konnte der Flug entweder fortgesetzt oder auf Entscheidung des Flugzeugführers für einen technischen Check regulär durch eine Landung beendet werden.
  • Die Baugruppen wurden in den verschiedenen Fertigungsstätten in einer so hohen Qualität montiert, dass bei Ausfall einzelner Standorte (so z. B. geschehen bei der Sturmflut 1962 in Hamburg) die von anderen Unternehmen gelieferten Teile problemlos eingebaut werden konnten. Dies war bei dem technischen Stand zur damaligen Zeit bei weitem nicht selbstverständlich.
  • Der Starfighter wurde in der Bundeswehr bei insgesamt 15 Geschwadern eingesetzt. Von Februar 1962 bis Mai 1991 wurden dabei insgesamt 1.975.646 Stunden erflogen.
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