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Auszug von DFMV Seite:

"Das EASA Committee hat neue EU-weite Regeln für den Betrieb unbemannter Flugobjekte (UAS) vereinbart . Die EU-Kommission wird diese in den nächsten Monaten als neues europäisches Gesetz verkünden. Mit einer Übergangsfrist bricht die neue Verordnung dann auch Landesrecht. Obwohl die Regeln vor allem für den Drohnenbetrieb entwickelt wurden, gelten sie auch für den gesamten Modellflug, mit Ausnahme des Indoor-Fliegens."

Die wichtigsten Punkte hier zusammengefasst (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

 

  • Freistellung des „Modellflugbetriebs im Rahmen von Vereinen und Verbänden“
  • Behörden der EU-Mitgliedstaaten wie der angeschlossenen Nicht-EU-Länder können auf Antrag eines Modellflugclubs oder -verbandes eine Genehmigung erteilen
  • alle Modellflugpiloten, die Modelle mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm fliegen, müssen sich in ein nationales Register eintragen (übernimmt für DMFV Mitglieder der Verband)
  • DMFV-Mitglieder bekommen so automatisch eine Registrierung, die in der gesamten EU gültig ist
  • das jeweilige Kennzeichen muss auf dem Flugmodell angebracht sein
  • keine weiteren Anforderungen oder Einschränkungen für den Betrieb von Flugmodellen im Rahmen dieser Genehmigung
  • die Genehmigung soll zumindest für alle DMFV-Mitglieder und die Gäste unserer Vereine gelten
  • über die Flugmodelle selbst, die in Vereinen geflogen werden dürfen, gibt es keine Angaben
  • werden Multikopter professionell eingesetzt, verlässt der Pilot den Vereinsrahmen
  • es ist zu erwarten, dass die EU die neuen Regeln am 1. Juni 2019 veröffentlicht. Sie werden in der EU kurz nach ihrer Veröffentlichung in Kraft treten und ein Jahr später das nationale Recht ersetzen
  • die Genehmigung zum Weiterfliegen im Rahmen von Vereinen und Verbänden muss bis Mitte 2022 erteilt werden
  • ...

 

"Modellfliegen außerhalb des Rahmens von Vereinen und Verbänden

 

Die neuen Regeln haben erhebliche Auswirkungen auf den Modellflug außerhalb des Rahmens von Vereinen und Verbänden. Vergleichsweise strenge Auflagen gelten dann auch für Länder, die entscheiden, ihren Verbänden keine besondere Betriebserlaubnis zu erteilen. Die Einschränkungen sind folgende:

-Gewichtsbegrenzung von 25 Kilogramm
-Fliegen nur in Sichtverbindung, geflogen in sicherer Entfernung von Personen und nicht über Versammlungen von Personen
-Höhenbegrenzung von 120 Metern über Grund
-Mindestalter von 16 Jahren, die ein Land auf 12 Jahre reduzieren kann, mit der Möglichkeit für jüngere Personen, unter der Aufsicht eines Piloten von mindestens 16 Jahren zu fliegen
-Alle Piloten, die unbemannte Flugzeuge mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm fliegen, müssen registriert werden und das Kennzeichen muss im Modell angebracht werden
-Alle Piloten müssen ein theoretisches Online-Wissenstraining absolvieren und eine Online-Prüfung ablegen (gültig für fünf Jahre)."

 

"Darüber hinaus wird die EU in Kürze eine Reihe von Anforderungen für die Zulassung und den Verkauf von unbemannten Flugobjekten („UAS“) festlegen. Diese gelten jedoch nicht für Flugmodelle, die „privat gebaut“ sind (definiert als „für den Eigengebrauch des Herstellers montiert oder hergestellt“). Das bedeutet, dass die Hersteller nur „flugfertige“ Flugobjekte zertifizieren müssen, nicht aber Modelle, die ohne Empfänger und Sender und weitere Elektronik geliefert oder von einer Servicefirma zusammengebaut werden."

Der ganze Artikel ist unter https://www.dmfv.aero/presse/eu-verordnung-das-muessen-modellflieger-wissen/  zu lesen.

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